Das Herzstück von VSA ist ein einziges Gesetz: Aufwand und Resultat müssen zusammenpassen. Volumen ist der Aufwand, die Kursbewegung das Resultat. Wenn ein riesiger Aufwand kein Resultat bringt, arbeitet jemand dagegen — und das ist die wertvollste Information im Chart.
Stellen Sie sich jeden Balken als Kräftemessen vor. Das Volumen misst, wie viel Energie hineingesteckt wurde — den Aufwand. Die Spanne und der Schluss messen, was dabei herauskam — das Resultat. In einem gesunden Trend stehen beide im Gleichgewicht. Eine Lücke zwischen ihnen ist ein Alarmsignal.
Stellen Sie den Aufwand (Volumen) und das Resultat (Kursfortschritt) getrennt ein. Die Auswertung zeigt, ob der Balken gesund ist — oder ob eine verborgene Kraft am Werk ist. Achten Sie besonders auf den Fall „viel Aufwand, kein Resultat".
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Aus dem Verhältnis von Aufwand und Resultat ergeben sich vier Grundfälle. Zwei sind harmonisch (der Trend ist gesund), zwei sind Warnungen (eine verborgene Kraft greift ein).
Harmonie. Großes Volumen treibt den Kurs weit. Die Bewegung ist echt und wird wahrscheinlich weiterlaufen.
Warnung. Riesiges Volumen, aber der Kurs kommt nicht voran. Eine Gegenpartei absorbiert — oft eine Wende.
Verdächtig. Großer Kurssprung auf dünnem Volumen. Kein professionelles Geld dahinter — leicht umzukehren.
Wenn Sie nur eine Sache aus VSA mitnehmen, dann diese.
Stellen Sie diese Frage bei jedem auffälligen Balken. Stimmen Volumen und Kursbewegung überein, ist die Bewegung ehrlich. Klaffen sie auseinander, hält jemand dagegen — und genau dort entstehen die besten Gelegenheiten.
Zum Resultat gehört nicht nur, wie weit der Kurs lief, sondern auch wo er schloss. Ein weiter Balken, der seinen Gewinn bis zum Schluss wieder abgibt, hat trotz Spanne kaum ein Resultat gebracht. Das lesen Sie in der nächsten Lektion.